Satzung

Satzung für den gemeinnützigen eingetragenen Verein

 

NEUE ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR ZEITGESCHICHTE + SOZIOANALYSEN (NAZ) e.V.

§ 1 Name und Sitz

 Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und heißt dann Neue Arbeitsgemeinschaft für Zeitgeschichte + SozioAnalysen e. V.

Er hat seinen Sitz in Berlin-Schöneberg. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

Zweck des Vereins ist die Förderung von wissenschaftlicher Forschung und Diskussion zu zeitgeschichtlichen und sozialen Fragen aus interdisziplinärer Perspektive sowie die öffentliche Berufs- und Weiterbildung. Der Verein möchte gesellschaftliche Diskussionen zu relevanten politischen Themenbereichen unter Einbezug wissenschaftlicher Ergebnisse und Kontroversen durchführen. Deswegen werden alle wissenschaftlichen Ergebnisse des Vereines, ob aus Forschung oder anderer wissenschaftlicher Tätigkeit, zeitnah veröffentlicht. Die Veranstaltungen des Vereins sind der Allgemeinheit zugänglich. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

 das Durchführen sozialwissenschaftlicher Untersuchungen und Studien im Rückbezug zu Ansätzen aus den Bereichen Pädagogik, Psychologie, Politologie, Soziologie, Ethnologie und Geschichtswissenschaften

 die Förderung medialer (z.B. audiovisueller) Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse für ein breiteres Publikum

 die Förderung von wissenschaftlicher Diskussion und Auseinandersetzung durch das Durchführen von Tagungen und Konferenzen

 die nationale und internationale wissenschaftliche Vernetzung und wissenschaftliche Kooperation mit anderen Forschungsgemeinschaften und wissenschaftlichen Vereinen

 die Förderung eines Theorie-Praxis-Transfers durch wissenschaftliche Kooperation mit Jugendzentren, Bildungsträgern, pädagogischen und psychologischen Institutionen sowie kirchlichen und überkonfessionellen gemeinnützigen Vereinen, sofern es sich bei diesen Einrichtungen um gemeinnützige Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts handelt.

 das Durchführen von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, Seminaren und Workshops zu zeitgeschichtlichen und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen.

 Sollte der Verein sich zur Vergabe von Forschungsaufträge entschließen, so geschieht dies ausschließlich an Hilfspersonen im Sinne §57 Abs.1 Satz 2 Abgabenordnung.

 

§ 3 Selbstlosigkeit

 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins auch keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

 Mitglied kann jede volljährige natürliche oder juristische Person werden. Die Beitrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme wird bei der Mitgliederversammlung entschieden. Die Beitrittserklärung gilt als angenommen, wenn 2/3 der bei der Versammlung anwesenden Mitglieder zustimmen.

 Die Mitgliedschaft endet mit Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen und muss 3 Monate vor dem Jahresende schriftlich mitgeteilt werden.

 Der Ausschluß erfolgt auf Beschluß der Mitgliederversammlung gegen Mitglieder, die den Pflichten als Vereinsmitglied zuwiderhandeln. Dem Mitglied muß vor der Beschlussfassung Gelegenheit gegeben werden, gehört zu werden. Der Ausschluß gilt als beschlossen, wenn 2/3 der bei der Versammlung anwesenden Mitglieder zustimmen.

 Es werden Mitgliedsbeiträge erhoben. Über die Fälligkeit und Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 5 Mitgliederversammlung

 Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

 Sie fasst mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder Beschlüsse.

Satzungsänderungen, eine Änderung des Vereinszwecks sowie eine Auflösung des Vereins bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Mitglieder, die sich der Stimme enthalten, werden behandelt wie nicht erschienene.

 Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert.

 Aufgaben der Mitgliederversammlung:

  • Bestimmung der Anzahl, Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands
  • Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und Beschlussfassung über den Vereinshaushalt.
  • Beschlussfassung über eingegangene Anträge
  • Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks und Auflösung des Vereins
  • Bestimmung der Anzahl und Wahl der Revisoren sowie Entgegennahme deren Berichts

§ 6 Vertretungsberechtigter Vorstand gem. § 26 BGB

Der Vorstand besteht aus dem/der ersten und zwei stellvertretenden Vorsitzenden. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.

§ 7 Geschäftsführender Vorstand / Beirat

 Die Mitgliederversammlung beschließt, ob und in welcher Anzahl weitere geschäftsführende, nicht vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder gewählt werden.

 Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht durch Satzung ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.

Er fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, hierüber werden schriftliche Protokolle angefertigt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind, hiervon mindestens eines der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder.

 Die einzelvertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder sind an die Mehrheitsbeschlüsse des Vorstands gebunden.

 Der Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt.

Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.

 Vorstandsmitglieder dürfen für ihre Tätigkeit nach Beschluß der Mitgliederversammlung eine angemessene Vergütung erhalten.

Der Vorstand ist berechtigt, eine/n GeschäftsführerIn mit der Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte zu betrauen.

 Der Vorstand lädt schriftlich (dies kann auch per Email erfolgen) zwei Wochen im voraus mindestens einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung ein. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.

 Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.

§ 8 Revision

 Die Mitgliederversammlung wählt mindestens eine/n Revisor/in. Die Aufgaben sind die Rechnungsprüfung und die Überprüfung der Einhaltung der Satzungsvorgaben und Vereinsbeschlüsse.

§ 9 Auflösung / Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks

 Der Verein kann durch eine Mehrheit von 2/3 der Mitgliederversammlung aufgelöst werden, wenn die Versammlung mit diesem Tagesordnungspunkt einberufen worden ist. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das

Vermögen des Vereins an den Verein medico international e.V.; Frankfurt am Main,

der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 11 In Krafttreten

 Die Satzung tritt mit ihrer Verabschiedung in Kraft und wird mit der Eintragung des Vereins rechtswirksam. Die Satzung wurde am 10.3.07 in Berlin-Schöneberg verabschiedet.